Karl der Große (Charle­magne) wird am 25. Dezem­ber des Jahres 800 in Rom zum Römis­chen Kaiser gekrönt.

Der Römis­che und Römisch-Deutsche Kaiser bracht das Fränkische Reich zu sein­er größten Aus­dehnung, weswe­gen er gekrönt wurde.

Rom, 25. Dezem­ber 800:

Car­o­lus Mag­num, Augus­tus, con­cili­et mag­num, et pax a Deo pacifera Imper­a­toris Romano­rum, vita et vic­to­ria“, tönen die frenetis­chen Jubelschreie durch Alt St. Peter zu Rom.
Es ist so weit, worauf die Christliche Welt lange gewartet hatte.

Karl der Große, Sohn des Pip­pin, wurde ger­ade durch Papst Leo Ⅲ. zum Römis­chen Kaiser gekrönt.

„Karl, der Erhabene, dem von Gott gekrön­ten großen und fried­brin­gen­den Kaiser der Römer, Leben und Sieg!“

Nun ist auch die Thron­va­kanz in Kon­stan­tinopel been­det.
Dort hat­te zwar seit dem Jahr 797 Irene de fac­to die Allein­herrschaft, doch aus dem zen­tralen Aspekt der Geschlechtsvor­mund­schaft durch die Män­ner, erkan­nte dies die Römis­che Kirche nicht an.
Unklar ist, ob die Krö­nung in dieser Form von Karl selb­st gewollt war.

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