Ludovi­cus von Cas­tle, die Ehren­werte Tee Duell Gesellschaft Würt­tem­berg und die Edelleute von Syn­tron­i­ca präsen­tieren das Steam­punk House auf der Com­ic Con Stuttgart.

Sie find­et vom 27.11. bis zum 28.11.2021 statt in der Messe Stuttgart.

Halle 1, Stand D26



Im Steam­punk House find­et man die Steam­punk-Werk­statt und Ausstel­lung von Ludovi­cus von Cas­tle, einen vik­to­ri­an­is­chen Tea Room und die Zeitreise Agen­tur Chrono Tours.

Besuchen Sie uns und erleben Sie unsere faszinierende Welt.

Wir hal­ten diese Wahrheit­en für aus­gemacht, daß alle Men­schen gle­ich erschaf­fen wor­den, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewis­sen unveräußer­lichen Recht­en begabt wor­den, worunter sind Leben, Frey­heit und das Bestreben nach Glück­seligkeit. Daß zur Ver­sicherung dieser Rechte Regierun­gen unter den Men­schen einge­führt wor­den sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Ein­willi­gung der Regierten her­leit­en; daß sobald einige Regierungs­form diesen Endzweck­en verderblich wird, es das Recht des Volks ist, sie zu verän­dern oder abzuschaf­fen, und eine neue Regierung einzuset­zen, die auf solche Grund­sätze gegrün­det, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhal­tung ihrer Sicher­heit und Glück­seligkeit am schick­lich­sten zu seyn dünket.

So begin­nt die Unab­hängigkeit­serk­lärung der Vereinigen-Staaten.

Chrono.Tours bringt Sie als Zuschauer dieser Verkün­dung am 4. Juli 1776 dor­thin, wo amerikanis­che Geschichte geschrieben wurde.

Der Nil und die Fruchtbarkeit

Bed­ingt durch den Mon­sun­re­gen über den Hochebe­nen Äthiopi­ens, die zum Teil 4000 Meter über dem Meer­esspiegel liegen, kommt es jedes Jahr zur Nilschwemme.
Durch den Anstieg des Nils um das Fünf‑ bis Zehn­fache wer­den auch Sed­i­mente, die rot gefärbt sind, mit­ge­spült.
Dies sorgt dafür, dass der soge­nan­nte „Rote Nil“ entste­ht.
Schon vor mehr als 5000 macht­en sich die Ägypter die Nilschwemme zur Frucht­bar­ma­chung der Felder zunutze.

Chrono.Tours fliegt ins Jahr 1250 vor Christi Geburt nach Ägypten und beobachtet von oben die Nilschwemme.
Zudem kön­nen zeit­ger­affte Bewegt­bilder in den Zeitkreuz­fahrtschif­f­en angeschaut werden.

Mehrere Male hielt sich der Refor­ma­tor Mar­tin Luther in Naum­burg auf.
Dort wer­den Sie eine Predikt mit ihm im Dom Sankt Peter und Paul besuchen.
Sie wer­den die Stim­mge­walt dieses Mannes ken­nen und lieben lernen.

Mar­tin Luther war ein deutsch­er Augustin­er­mönch und The­olo­giepro­fes­sor, der zum Urhe­ber der Ref­or­ma­tion wurde.

Er sah in Gottes Gnaden­zusage und der Recht­fer­ti­gung durch Jesus Chris­tus die alleinige Grund­lage des christlichen Glaubens.

Auf dieser Basis wollte er dama­lige Fehlen­twick­lun­gen der Römisch-katholis­chen Kirche beseit­i­gen und sie in ihrer ursprünglichen evan­ge­lis­chen Gestalt wieder­her­stellen („re-formieren“).
Ent­ge­gen Luthers Absicht kam es im Lauf der Ref­or­ma­tion zu ein­er
Kirchenspal­tung, aus der evan­ge­lisch-lutherische Kirchen und  weit­ere
Kon­fes­sio­nen des Protes­tantismus entstanden.

Chrono.Tours war nicht untätig.
Ab dem 1. Feb­ru­ar wer­den neue Kleinom­nibusse für den Kun­den­trans­fer einge­set­zt.
Diese scherzhaft genan­nten „Del­phine“ kön­nen bis zu zehn Pas­sagiere aufnehmen und pen­deln zwis­chen den Zei­thäfen und den Städten.
Manch­mal ist es notwendig, dass es Sam­meltrans­porte gibt. 

„Der Sekun­den­zeiger der Geschichte“ berichtet über die Lage von Chrono.Tours.
Vie­len Dank für die Bere­it­stel­lung dieser Abschrift.

Durch den Erlass, dass Zeitreisen inner­halb der Zeit der wel­tumspan­nen­den Epi­demie ver­boten sind, ist es für Unternehmen wie das Zeitreise­büro Chrono.Tours schw­er geworden. 


Der „Mer­ca­tor Tem­pus Itin­er­an­tur“ von Chrono.Tours, Diet­mar Edel­herr von Syn­tron­i­ca, erzählte uns, wie sich seine Com­pag­nie über Wass­er hal­ten kann.

„Es gibt keine Prob­leme“, begin­nt er, „es gibt nur Her­aus­forderun­gen.“ und lässt sich in den Ses­sel sinken, „Chrono.Tours war anfangs ruinös, als meine Herza­ller­lieb­ste und ich es über­nah­men, aber wir haben es zu einem großen Unternehmen gemacht. Es flo­ri­ert und wächst seit Jahren.“

Er erzählt, wie er zu Chrono.Tours gekom­men war.

„Wir hat­ten einst selb­st eine Zeitkreuz­fahrt gemacht. Zu der Zeit hieß es noch Äther-Tours. Wir waren begeis­tert von dem Ange­bot. Wir fre­un­de­ten uns mit den Besitzern an. Lei­der mussten wir fest­stellen, dass der dama­lige Besitzer lei­der der Spiel­sucht ver­fall­en war. Wir besitzen eine Ein­horn-Stal­lung mit Renn­be­trieb und hat­ten ihn und seine Gat­tin ein­ge­laden. Er ver­lor viel Geld bei der Ein­horn-Wette. Seine Gat­tin klagte darüber, nach­dem er viel ver­loren hat­te. Wir halfen ihnen mit ein­er Bürgschaft, doch die Prob­leme hiel­ten an.“

Er malt ein schlimmes Bild der Spiel­sucht. Die Edelleute von Syn­tron­i­ca kon­nten noch immer die Ver­luste durch Anlei­hen katalysieren, doch es wurde durch die Sucht ein Fass ohne Boden.

„Da die Com­pag­nie stag­nierte, obwohl gute Gewinne gemacht wur­den, mussten wir irgend­wann die Bremse ziehen“, sagt er, „wegen der anfänglichen Bürgschaft hat­ten wir Ein­la­gen geschaf­fen, die sehr schnell aufge­braucht waren. Wir stell­ten ihn vor die Wahl. Er gab erst klein bei, doch dann kamen wir dahin­ter, dass die Wartungsar­beit­en an den Schif­f­en nicht gemacht wur­den und er das Geld für Wet­ten genutzt hat­te. Wenn man einen Süchti­gen weit­er unter­stützt, zieht er einen mit herunter. Wir zogen uns irgend­wann her­aus und kündigten die Fre­und­schaft. Ein Viertel­jahr später trafen wir seine Gat­tin, die uns sagte, ihr Mann habe Suizid began­gen aus dem Antrieb her­aus, dass er die Schulden nicht mehr tilgen konnte.“

Edel­herr von Syn­tron­i­ca ver­har­rte kurz und schüt­telte den Kopf.

„Da Maélis – So heißt sie mit Vor­na­men. – mit den Ner­ven herunter war, kauften wir ihr das ver­schuldete Unternehmen ab. Die Hälfte der Schiffe mussten gen­er­alüber­holt wer­den. Wir schafften neue Ange­bote und schafften es, Kun­den zurück­zugewin­nen. Wir änderten den Namen, um einen Neuan­fang zu starten. Nun sind wir eine große Compagnie.“

Er nippt von der Tasse Kaffee.

„Wir von Chrono.Tours geben nicht auf. Aus einem ruinösen Schulden­loch sind wir durch neue inno­v­a­tive Ideen her­aus­gekom­men. Dadurch das ich schon das Vakzin in mir trage, habe ich die Konzes­sion erhal­ten, zumin­d­est wieder Indi­vid­u­al­reisen zu machen, zusam­men mit mein­er Herza­ller­lieb­sten ver­ste­ht sich. Wir haben uns während der Epi­demie Gedanken gemacht und wer­den, wenn das Zeitrei­se­ver­bot aufge­hoben wurde – viele neue Ange­bote präsen­tieren. Soviel kann ich ver­rat­en, die neuen Ange­bote wer­den aufregend.“

Das Zeitreise­büro Chrono.Tours ist eines der Unternehmen, die sich nie geschla­gen geben und immer neue Ideen haben.